Der ideale Gartenbrunnen -kompletter Guide


Freizeitgarten / Donnerstag, Januar 3rd, 2019

Wasser wird gemeinhin als Voraussetzung dafür gesehen, dass Leben existieren kann. Und seien wir ehrlich: auf unserer schönen Erde wäre ohne Wasser auch nicht viel los. Pflanzen brauchen es genauso sehr wie Tiere oder wir Menschen.

Hinter uns liegen immer heißere Sommer. Da ich seit einiger Zeit einen eigenen Garten besitze, ist mir zum ersten Mal wirklich bewusst geworden, was es bedeutet, wenn Wasser fehlt. Für den Rasen, für die Bäume und Sträucher, für die Blumen. Ohne Wasser geht nichts – die Blätter und der Rasen werden braun, die Triebe verdorren regelrecht.

Ich habe mir in diesen Monaten Gedanken für einen Brunnen gemacht – besser gesagt, einen Gartenbrunnen. Ja, da gibt es tatsächlich Unterschied (mehr dazu später). Ich finde das Plätschern des Wassers im Garten entspannend. Es gehört für mich ebenso zum Orchester des Gartens wie das Rascheln der Blätter im Wind oder das Singen der Vögel auf den Bäumen.

Der Brunnen ist ganz klassisch eine Konstruktion, mit der Wasser aus dem Boden gewonnen und nach oben befördert wird.

Ein Gartenbrunnen hingegen wird hingegen eher als Auffangbehälter für Gießwasser oder gar als Wasserspiel gesehen. Und dafür gibt es eine ganze Menge verschiedener Varianten: ein Wasserfall oder ein Springbrunnen auf Quellsteinen, die durch ihr natürliches Aussehen in fast jeden Garten passen und sich harmonisch einfügen; eine hübsche Steinwand, an der das Wasser hinunter läuft (man sieht so etwas auch manchmal in Hotellobbys).

Eines sollte aber auf jeden Fall gegeben sein: der Gartenbrunnen muss sich ins Gesamtbild des Gartens einfügen. Was nützt euch ein Springbrunnen in antiker Optik, wenn ihr daneben eine wilde, farbenfrohe Tiki-Bar habt? In meinen Augen passt das einfach nicht zusammen. Gott sei Dank ist die Vielfalt an Gartenbrunnen so hoch, dass man nur in so eine Verlegenheit kommt, wenn man es wirklich darauf anlegt.

Über Brunnen allgemein

Laut Wikipedia bekommen wir für Brunnen folgende Definition:

“Ein Brunnen ist ein Bauwerk zur Wassergewinnung aus einem Grundwasserleiter. Zur Förderung aus dem Grundwasser kommen verschiedene Pumpenarten zum Einsatz, früher Handpumpen, heute meist elektrische Tauch- und Saugpumpen. … Eine besondere Form sind artesische Brunnen …”

Also kann man sagen, dass ein klassischer Brunnen seit jeher eine lebenswichtige Rolle für Menschen und Tiere gespielt hat. Die sog. Ur-Brunnen waren vermutlich einfache Wasserlöcher, die unsere Vorfahren – die Jäger und Sammler – gebaut haben, um sich eine Trinkwasserversorgung zu sichern. Siedlungen wurden häufig in der Nähe von Wasserstellen (Flüssen oder Seen) errichtet, weil dadurch das Überleben einfacher war. Schon damals ging man nicht gerne erst zwei Stunden durch die Wildnis, um einen Schluck Wasser zu erbeuten. In Israel und auf Zypern wurden z.B. Brunnen gefunden, die seit mehr als 10.000 Jahren existieren. Sie wurden in Sand gegraben. In Mitteleuropa gibt es Brunnen, die vor rund 8000 Jahren gebaut wurden. Lange her, was?

Nutzen eines Gartenbrunnens

Also, ein Brunnen sind lebenswichtig. Waren es schon immer, werden es auch immer bleiben, egal ob für Mensch oder Tier.

Und ein Gartenbrunnen?

Wasser ist ja durchaus ein lebendiges Element. Wenn man es in Bewegung versetzt, zum Beispiel als Springbrunnen, Wasserfall oder als Bachlauf, kann das die unterschiedlichsten Effekte haben. Doch, der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Ein Gartenbrunnen wird vorwiegend für dekorative Zwecke eingesetzt und man kann ihn in Form eines Baches als Ergänzung zu einem Teich anlegen, so dass z.B. der Eindruck erweckt wird, der Teich füllt sich aus diesem künstlichen Bachlauf.

Das Plätschern wirkt mitunter beruhigend und an heißen Tagen gibt es nichts schöneres, als die Füße in das kalte Wasser hängen zu lassen. Neben der Atmosphäre, die man dadurch gewinnt, dient er gleichzeitig auch als Wasserquelle für Pflanzen und die anderen Garten-Mitbewohner, die es gibt: Insekten, Vögel oder Kleintiere.

Aus was besteht ein Gartenbrunnen?

Ein Gartenbrunnen besteht aus verschiedene Elemente die oft nur zusammen funktionieren:

Die Wasserquelle

Ob Wasser-Brunnen, Zierbrunnen oder Springbrunnen – alle haben sie dieselbe Basis, nämlich Wasser. Und dieses muss irgendwo herkommen.

Der klassische Brunnen wird direkt vom Grundwasser gespeist, welches man durch Graben oder Bohren erreichen kann. Das kann aber, je nach Standort, mühselig werden. Wenn ein Wasseranschluss vorhanden ist, kann man auch den normalen Trinkwasseranschluss für die Versorgung seines Brunnens verwenden. Wenn man ehrlich ist, kann man sagen, dass sich schon jemand anderes die Arbeit gemacht hat, das Grundwasser anzuzapfen.

Bei dieser Variante muss man bedenken, dass man auch das Abwasser mitbezahlen muss. Günstiger ist das zum Beispiel in einem Schrebergarten ohne Abwasser – hier kann man etwas Geld sparen.

Eine andere Alternative ist natürlich Regenwasser. Für Pflanzen ist das eine super Alternative zum Leitungswasser und generell gesünder. Bei einem so heißen und trockenen Sommer wie im vergangenen Jahr geht man allerdings ein großes Risiko ein, wenn man sich nur auf das Regenwasser verlässt.

Die Wasserzufuhr

Früher wurden durch Muskelkraft häufig Eimer an einer Kette in den Brunnen hinab gelassen und wieder heraufgezogen. Heute kommen dafür Pumpen, Rohre und Schläuche zum Einsatz. Pumpen müssen auch nicht immer elektrisch sein: eine Handpumpe ist effektiv und funktioniert auch dann, wenn kein Strom vorhanden ist. Außerdem hält das Pumpen fit und Kinder haben eine Menge Spaß daran.

Wird Regenwasser verwendet, kann man die Zufuhr über Dächer, Rinnen und Regentonnen sicherstellen. Wasser fällt von oben nach unten – das ist einfache Physik. Man muss es also nur auffangen und in die richtigen Bahnen leiten. Steht die Wassertonne etwas höher, kann man auch einen Wasserhahn anbringen und die Gießkanne etc. leichter befüllen.

Der Wasserauslauf

Im einfachsten Fall verwendest du ein Wasserrohr oder einen Schlauch. Sieht nicht schön aus, tut aber was es soll. Wenn du deinen Brunnen aber schön gestalten willst, solltest du Edelstahl verwenden (rostet nicht) oder Holz (steht im Einklang mit der Natur, hält dafür aber nicht so lange). Kunststoff ist natürlich auch in Ordnung, sollte aber entsprechend versteckt werden. Ich persönlich habe noch kein schönes Kunststoffrohr gesehen, aber vielleicht geht es dir da anders. Geschmäcker sind ja verschieden. Außerdem ist Stein eine Möglichkeit: robust und natürlich. Eine extravagante Steinstatue, aus der das Wasser sprudelt, ist durchaus hübsch anzusehen.

Rund, flach, hoch – die Gestaltungsmöglichkeiten sind beinahe unendlich. Mit der Gestaltung eines schönen Wasserlaufs kann man sich im Punkto Design verwirklichen und eine Oase der Ruhe schaffen. Ob Wasserfall, Wasserwand, Spritzbrunnen, Springbrunnen – entdecke die Möglichkeiten und spiel ruhig ein wenig mit den verschiedenen Optionen.

Der Wasserreservoir

Die Größe des Wasserreservoir hängt davon ab, welche Menge an Wasser du benötigst, um deinen eigenen Anforderungen gerecht zu werden. Wenn der Brunnen als Wasserauffang für Regenwasser (zum Gießen und Plantschen) verwendet wird, sind größere Reservoirs notwendig. Das Reservoir kann über der Erde liegen, aber natürlich auch darunter. Das hängt von den Gegebenheiten in deinem Garten ab. Wenn es unterirdisch liegt, muss es natürlich irgendwie wieder nach oben gefördert werden (du erinnerst dich: Physik :-)). Üblicherweise verwendet man als Material Kunststoff, Stein oder Metall. Eisen rostet, also nimm lieber Edelstahl oder Zink. Tröge aus Stein oder Beton sind natürlicher und deshalb auch sehr zu empfehlen.

Der Wasserauslauf

Vor allem in der heißen Jahreszeit benötigen Pflanzen viel Wasser. In der freien Natur kommen die Pflanzen alleine zurecht. Sie wachsen halt da, wo es Wasser gibt und sie alleine überleben können. Das Wasser ziehen sie sich über ihre Wurzeln aus dem Boden. Aber im Garten hatten die Pflanzen in aller Regel keine Wahl, wo sie wachsen wollen, weil sie dort von menschenhand eingesetzt werden. Umso wichtiger ist es, ihnen das Leben zu erleichtern und dafür zu sorgen, dass sie immer genügend mit Wasser versorgt werden. Regenwasser können in Regentonnen aufgefangen werden, auch wenn das nicht die eleganteste Methode ist. Ein Gartenbrunnen sieht einfach schöner aus.

So viel sei gesagt: mit Regenwasser gießt du immer am besten.

Ein Wasserlauf, der die Pflanze gleich mitversorgen kann (etwa als kleiner Bach) ist ideal.

Welche Materialien?

Aus welchem Material dein Gartenbrunnen besteht, ist ziemlich egal. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Das hängt von den eigenen Vorlieben ab und natürlich davon, wie er am besten in deinen Garten passt. Klassischerweise sind die meisten Gartenbrunnen aus Stein (Granit oder Marmor). Die sind solide und halten ewig. Der Nachteil ist das Gewicht – wer schon einmal einen größeren Stein transportiert hat, weiß, wovon ich spreche.

Leichter zu transportieren sind Mischungen aus Stein und Kunststoff. Sie ähneln der Optik von Stein und wiegen nicht mehr so viel.

Auch Holz kann man verwenden, allerdings muss man darauf achten, es richtig zu behandeln, damit es nicht schon nach kurzer Zeit zu faulen beginnt.

Edelstahl und Glas sind leichter zu pflegen als Holz, weisen allerdings oft Flecken auf, die dann die Optik ein wenig kaputt machen.

Kreative Gestaltung eines Gartenbrunnens

Der Gestaltung eines Gartenbrunnens sind kaum Grenzen gesetzt. Das Angebot ist riesig und die einzelnen Hersteller konkurrieren stark untereinander – was sich positiv auf deren Kreativität auswirkt. Wer sich noch nicht sicher ist, was er machen will, kann auf eine Unmenge an Beispielen im Internet zurückgreifen. Ich persönlich nutze Pinterest und Google Bilder um mich inspirieren zu lassen. Dabei stößt man auf fertige Brunnen, die man so bestellen und bei sich im Garten aufbauen kann, aber auch auf eine Menge Eigenbauten, die man nachbauen kann. Die Komponenten dafür kann man sich einzeln in Baumärkten zusammen kaufen und loslegen. Als Wassertröge können alte Badewannen oder Schubkarren dienen, die nicht mehr benötigt werden; ein Wasserauslass muss nicht nur ein einfaches Rohr sein – es kann auch ein schönes Holz- oder Edelstahlblech ein, wo das Wasser stilvoll herausläuft; ein Wasserreservoir kann bepflanzt werden (mit wasser liebenden Pflanzen wie Sumpfgräser, Farne oder Bambus), um ihn nahtlos in den eigenen Garten einbetten; ein Bachlauf kann mit Steinen und Pflanzen verschönert werden.

Gestalterische Elemente

Ein schöner Gartenbrunnen lebt von seinen gestalterischen Elementen. Beim Kauf eines fertigen Brunnens sind diese oft schon eingebaut, können aber nachträglich ergänzt oder verändert werden. Hier einige Beispiele:

Beleuchtung

Eine schöne Beleuchtung sorgt immer für Atmosphäre und das richtige Ambiente. Dafür eignen sich Kerzen wie auch Lichterketten, aber auch Solarlampen, die sich tagsüber aufladen und dann bei schwächer werdendem Tageslicht den Brunnen beleuchten. Direkte oder indirekte Beleuchtung bleibt dabei ganz dir und deinem Geschmack überlassen. An einem schönen Abend mit einem Glas Wein in der Hand rundet ein schön beleuchteter Gartenbrunnen alles ab. Netter Nebeneffekt: von Licht beleuchtetes Wasser lässt dieses schimmern und funkeln.

Wasserspiel

Ein Wasserfall ist vermutlich eines der spektakulärsten Dinge, die man mit einem Gartenbrunnen erreichen kann. Damit sieht man den Brunnen nicht nur, sondern hört ihn auch noch. Fällt das Wasser dann auch noch in einen Teich, ist der Effekt vollendet. Alternativen sind ein leicht plätschernder Bachlauf oder ein Terrassenbrunnen.

Achtung: alle genannten Effekte erzeugen Geräusche. Manche betrachten diese nicht als entspannend, sondern als störend (gerade, wenn man schlafen will). Es gibt Systeme, mit denen man die Menge des Wassers regulieren kann, bis hin zur kompletten Abschaltung. Sicher eine Überlegung wert.

Pflanzen

Mit Pflanzen integriert man den Gartenbrunnen direkt in die Umgebung. Alles wirkt harmonischer und nicht so aufgesetzt sondern stimmig. Für die Bepflanzung direkt am Wasser eignen sich Sumpf- und Wasserpflanzen gut. Je nachdem, wie man seinen Brunnen nutzt und gestalten möchte, sind auch Unterwasserpflanzen oder Schwimmpflanzen wie Seerosen geeignet. Am Rand eines Brunnens können auch hohe Gräser oder Sträucher wachsen. Mein persönlicher Favorit ist Pampasgras.

Cortenstahl

Cortenstahl ist eine Stahlart, die eine besondere Schutzschicht (die sog. Patina) bildet. Diese schützt den Stahl vor Rost. Was dabei selbst wie Rost aussieht, ist der eigentliche Rostschutz. Interessant, oder? Diese Oberfläche ist für dekorative Objekte sehr beliebt geworden und dient mittlerweile häufig als Gestaltungselement. Natürlich sticht diese orangerote Farbe (eine warme Farbe) besonders heraus, wenn sie von Pflanzen (i.d.R. grün, eine kalte Farbe) umgeben ist. Ein hervorragender Kontrast.

Die treibende Kraft eines Brunnens

Um Wasser von links nach rechts oder von unten nach oben zu bekommen, bedarf es Energie. Je nachdem, was man gerne hätte, gibt es eine Menge verschiedener Optionen:

Mechanische Energie

Eine Handpumpe ist umweltfreundlich und nachhaltig, hat außerdem einen gewissen nostalgischen Touch (und genau das wollen wir doch auch, oder?). Sie finden häufig dort Verwendung, wo kein Strom vorhanden ist. Die Wassermenge, die man damit befördern kann, ist allerdings überschaubar.

Strom

Damit werden wohl die meisten Pumpen betrieben. Voraussetzung ist aber immer, dass man Strom auch verfügbar hat. Der Vorteil einer strombetriebenen Pumpe ist, dass man große Mengen Wasser befördern kann, ohne sich viele Gedanken darüber machen zu müssen. Doch Pumpe und Strom kosten Geld, was man als Nachteil zur mechanischen Handpumpe sehen kann.

Solarstrom

Solar-Brunnen kommen auch immer mehr zum Einsatz. Meistens sind sie klein und eignen sich für kleine Gärten oder Balkone. Sie werden von der Sonnenenergie betrieben und laufen damit auch nur dann, wenn die Sonne scheint. Wer in den späteren Abendstunden auf das Geräusch von plätscherndem Wasser nicht verzichten möchte, braucht zusätzlich noch Batterien.

Wasser im Garten

Wie schon erwähnt ist Wasser die Grundlage des Lebens. Das gilt für alle Lebewesen. Ohne Wasser trocknen Pflanzen aus und sterben ab. Was wir häufig nicht sehen: unter der Erdoberfläche sieht es immer anders aus, als darüber. Nur wenige Zentimeter tiefer ist nämlich die Erde noch feucht, auch wenn es der sichtbare Teil schon nicht mehr ist. So überleben Pflanzen.

Ein Teil des Gartens ist zum Speichern des Wassers ausgelegt: Regentonnen, Gießkannen, eine Mulchschicht auf den Beeten usw. Aber nicht all dieses Wasser verwendet ich auch zum Gießen – manches verwende ich zum Reinigen von Werkzeugen oder diversen Oberflächen. Wasser wird benötigt, wohin man auch blickt.

Und jetzt auch noch Wasser als dekoratives Element. Stilles Wasser in einem Teich wirkt beruhigend, bewegtes Wasser in einem Springbrunnen oder Wasserlauf lebendig. Je nach persönlichen Vorlieben und Garten können diese Eigenschaften sehr gut kombiniert werden. Vom kleinen Kugelbrunnen über Teich mit Wasserfall oder komplexer Wasseranlage ist alles individuell machbar. Für Kinder ist Wasser auch immer ein riesiger Spaß: spritzen mit dem Gartenschlauch, Wasser aufstauen und überlaufen lassen oder einfach nur im Matsch spielen.

So einiges ist möglich – aber vielleicht nicht in jedem Garten?

Kommen wir zum Standort.

Der Standort des Gartenbrunnens

Über den Standort des Brunnens sollte man sich vorher einige Gedanken machen, denn unter Umständen ist man später nicht mehr zufrieden damit und hat keine Möglichkeit, ihn ohne weiteres zu verlegen. Ein schöner Brunnen als Blickfang passt sehr gut in die Mitte des Gartens, wo er von allen Seiten gesehen werden kann. Denk doch nur an die schönen Schlösser auf der ganzen Welt: umso größer und pompöser die Umgebung, umso größer und pompöser der Brunnen 🙂 Er kommt einfach besser zu Geltung, wenn er von den Punkten aus gesehen werden kann, wo man sich öfter aufhält: Terrasse, Eingang, Balkon, etc. Das hängt davon ab, wie dein Garten aussieht. Bedenke aber auch, dass der Gartenbrunnen an der falschen Position auch störend wirken kann (etwa, wenn die ständigen Geräusche deinen Schlaf stören oder das Wasser etwa durch Wind immer wieder gegen deine Gartenhütte geweht wird, und dir das Holz dabei kaputt geht.

Die verschiedenen Arten von Brunnen

Der Zierbrunnen

Zierbrunnen dienen vorwiegend dekorativen Zwecken. Er ist nicht dicht verschlossen und das Wasser ist einer ständigen Verschmutzung ausgesetzt und deshalb nicht als Trinkwasser geeignet. Als Gießwasser kann es aber super herhalten. Moderne, kleinere Zierbrunnen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Besonders Wasserfälle stehen ganz oben in der Liste der beliebtesten Gartenbrunnen (Wasserfall-Brunnen, Wasserfall-Stehlen, etc.). Auch Terrassen-Brunnen und Bachläufe sind sehr beliebt.

Der Gartenbrunnen als Bachlauf

Ein Bachlauf, der das Wasser eines Teiches in einem Kreislauf fördert, verbessert dessen Qualität, da hier das Wasser mit Sauerstoff angereichert wird. Das ist wichtig für Fische und andere Lebewesen im Teich. Gleichzeitig ist ein Bachlauf auch ein dekoratives Element im Garten. Wie er aussehen soll, hängt natürlich vom Gartendesigner selbst ab. Will man einen Bach, der sehr natürlich wirkt, kann man ihn mit Natursteinen und Pflanzen dekorieren. Diese Elemente sind belastbar, frostsicher und umweltfreundlich. Für ein schlichtes Design eignen sich aber auch Edelstahl und Glas.

Ideal für schön fließende Bachläufe sind Grundstücke mit Hanglage. Je nach Gefälle kann auch eine Kombination von Bachlauf und Terrassen gewählt werden. Wer keine eigene Quelle hat, muss aber bedenken, dass er das Wasser auch wieder nach oben pumpen muss.

Wer kein Grundstück mit Hang sein Eigen nennen kann, muss aber deswegen nicht verzweifeln. Schon 3% Gefälle reichen aus, um Wasser abfließen zu lassen. Je größer die Neigung, desto schneller fließt das Wasser. So einfach ist das. Zur Not muss man sich sein Gefälle eben selbst schaffen.

Neben der Optik dient ein Bachlauf aber auch der Kühlung. An heißen Tagen ist es besonders angenehm, wenn man die Füße in kaltes Wasser halten kann. Und für Kinder ist fließendes Wasser auch ungleich interessanter als stehendes Wasser. Wer will kann auch gleich dafür sorgen, dass es eine Stelle gibt, an der Kinder einen Staudamm bauen können.

Ich selbst bin nahe der Berge aufgewachsen und war praktisch von Flüssen und Bächen umgeben. Bei unserem eigenen Garten haben wir Wert darauf gelegt, eine Kombination aus Kinder-Wasserbahn und Bachlauf mit Sandstrand (Sandkasten) zu bauen. So haben die Kinder immer einen Platz zum Spielen. Und die Tiki-Bar ist auch nicht weit weg (damit ich etwas zum Spielen habe).

Eine richtige Wohlfühloase im Sommer 🙂

Der Terrassenbrunnen

Bei einem Terrassenbrunnen fließt das Wasser über mehrere Terrassen runter, vitalisiert das Wasser und spendet es all den kleinen und größeren Besuchern, die es in einem Garten eben so gibt. Häufig ist aber der dekorative Hintergedanke die treibende Kraft, warum man sich für einen Terrassenbrunnen entscheidet.

Bei einem Terrassenbrunnen fließt das Wasser schneller als beim Bachlauf, jedoch nicht so schnell wie bei einem Kaskadenbrunnen oder einen Wasserfall-Brunnen. Das Wasser fließt jedoch hier eher in der Horizontalen, weshalb man auch dementsprechend mehr Platz benötigt.

Wie bei fast jedem Brunnen kann eigentlich jedes Material eingesetzt werden. In letzter Zeit haben sich aber schlichte Designs mit Edelstahl oder Stein/Granit etabliert. Sie runden moderne Gärten stimmig ab. Natürlich können Terrassenbrunnen aber auch ganz klassisch naturnah dekoriert werden und aus mehreren kleinen Teichen bestehen, von denen jeder seine eigene Geschichte erzählt. Oft bestehen Terrassenbrunnen aus Wasserreservoirs, die miteinander mit kleinen Wasserfällen oder Mini-Springbrunnen dekoriert werden.

Ein gutes Gefälle ist auch hier von Vorteil.

Der Kaskadenbrunnen

Kaskadenbrunnen lassen das Wasser über mehrere Etagen fließen oder fallen. Sie sind vorwiegend für dekorative Zwecke gedacht und können (richtig gestaltet und platziert) ein echter Blickfang sein. Da man für einen Kaskadenbrunnen nicht wirklich viel Platz benötigt (wenn man nicht will oder kann), findet man sie in sehr vielen Gärten, aber auch auf Balkonen.

Kaskadenbrunnen können aus unterschiedlichen Materialien gebaut werden. Besonders schön finde ich Naturstein oder Granit. Mit der Zeit legt sich eine natürliche Patina darauf ab, die dem Kaskadenbrunnen dann seinen wahren Charakter verleiht. Verzieren kann man das ganze dann mit Moosen und Gräsern.

Die Auffangbehälter sind oft Schalen aus Edelstahl, Granit oder Ton, aber auch flache Steine oder alte, gebrauchte Töpfe (am besten getöpfert) können eingesetzt werden. Bei der Gestaltung gilt wie fast immer: hab ich ein Bild im Kopf, versuche ich mich ran zu arbeiten. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Der Wasserfall Brunnen

Wasserfall-Brunnen stehen ebenfalls ganz weit oben auf der Liste der beliebtesten Brunnen. Im Grunde fällt das Wasser aus einer bestimmten Höhe in einen Auffangbehälter. Das kann ein Teich sein, muss aber nicht. Falls doch, so führt er dem Teichwasser auch gleich Sauerstoff zu.

Die Art und Weise, wie das Wasser über den Wasserablauf geführt wird, ist entscheidend für die äußere Wahrnehmung des Brunnens. Man kann das Wasser über einen Blechauslauf  tropfen lassen, aber z.B. auch eine Wand aufstellen, an der das Wasser dann hinunter fließt.

Die Form eines Wasserfall-Brunnens variiert stark von den eigenen Wünschen und Anforderungen (Wasserwände, Wasserfallstelen, Wasserfallregen oder der klassische Wasserfall). Auch bei der Größe gilt: alles kann, nichts muss. Vom kleinen Zimmer-Wasserfall-Brunnen bis hin zum “normalen” Garten-Wasserfall-Brunnen oder einer ganzen Anlage gibt es alles, was der Geldbeutel hergibt.

Wer sich seinen Wasserfall selbst bauen möchte kann sich spezielle Bauelemente kaufen und in jede beliebige Wand oder Stele einbauen. Voraussetzung ist, dass die Zufuhr des Wassers möglichst gut versteckt erfolgen kann. Der Einbau in eine Betonwand ist nicht unmöglich, erfordert aber Zeit und Nerven. Besser eignen sich Ziegel oder Holz. Aber das Material ist Geschmackssache – aktuell setzen sich moderne Materialien wie Edelstahl, Granit oder Glas häufig bei den Käufern durch.

Die Wasserschale als Gartenbrunnen

Manchmal ist der Bau eines Teiches nicht möglich – sei es, weil es zu aufwändig ist oder zu teuer. Eine Wasserschale ist da eine sehr schöne Alternative. Sie ist relativ günstig und kann schnell und mühelos (auch für unbegabte Handwerker) aufgebaut werden.

Wasserschalen bestehen aus einer oder mehrerer Schalen, bei der i.d.R. mittig ein kleiner Wassersprudel ist, wo das Wasser nach oben gepumpt wird. Dadurch entsteht bewegtes Wasser, welches langsam vor sich hin plätschert.

Grob gesagt gibt es zwei Arten von Wasserschalen: überlaufende Wasserschalen und nicht überlaufende Wasserschalen. Neben dem offensichtlichen Unterschied gibt es auch Verschiedenheiten bei der Bauweise. Während überlaufende Wasserschalen einen weiteren Auffangbehälter benötigen, der das Wasser wieder auffängt, kann man sich das bei einer nicht überlaufenden Wasserschale getrost sparen. Wo soll das Wasser auch hin?

Als Material kommt oft Metall zum Einsatz: Stahl, Zink oder hochwertiger Cortenstahl.

Der Kugelbrunnen

Bei einem Kugelbrunnen kommt das Wasser meist aus einer Bohrung an der Oberseite heraus und fließt sanft die Rundungen der Kugel hinunter. Je nach Oberfläche geben Kugelbrunnen fast keine Geräusche von sich. Mehr als ein sanftes Fließgeräusch ist nicht zu hören. Damit eignet sich der Kugelbrunnen auch dort, wo man das Wasser lieber sieht als hört. Die Kugeln bestehen aus Edelstahl, Stein oder Kunststoff. Durch die Bewegung des Wassers entstehen schöne Reflektionen, besonders dann, wenn die Sonne darauf scheint.

Mittlerweile erschwinglich für den privaten Gartenbesitzer: schwimmende Kugelbrunnen mit drehender Steinkugel (ab 300€). Sie bieten eine nette Alternative zum klassischen Kugelbrunnen. Die Kugel muss exakt kalibriert werden, damit eine Hochdruckpumpe sie so anheben kann, dass es so wirkt, als schwebe sie auf dem Wasser. Komplexer, aber interessant.

Der Springbrunnen

Springbrunnen haben eine lange Geschichte, kommen aber auch heute noch häufig zum Einsatz. Architekten früherer Zeiten erkannten schon früher, was für tolle Möglichkeiten man bekam, wenn man das Wasser durch Leitungen aus dem eigentlichen Brunnen nach oben pumpt. Heute bereichern sie jedes Stadtbild und sind nebenbei auch noch gut für das Klima in ihrer direkten Umgebung, da an heißen Tagen das Wasser verdunstet und dadurch die Luft gekühlt wird. Im Garten kann man mit einem Springbrunnen genau das gleiche Ergebnis erreichen.

Ob Statue, Stein oder einfach nur ein schönes, verziertes Rohr – man kann so einiges benutzen, um einen Springbrunnen zum Leben zu erwecken. In einen Teich integriert verbessert er den Sauerstoffgehalt des Wassers. Je nach Geschmack und Garten (modern, klassisch, klein, groß, etc.) können Springbrunnen aber auch aus Beton oder Gusseisen sein.

Der Wasserbahn Brunnen

Kinder – Spielplatz – Wasser. Diese drei Dinge gehören einfach zusammen. Sobald Kinder eine Wasserbahn sehen, springen sie los und plantschen, was das Zeug hält. Das Spielen mit Wasser, Matsch und Steinen macht einfach einen riesen Spaß. Man kann das Wasser stauen, fließen lassen, pumpen und noch vieles mehr.

Meistens besteht eine Wasserbahn aus mehreren Rinnen oder Behältern in Terrassenform, über die das Wasser fließt. Spielzeugschiffe, Eimer und Schaufel sind dann die perfekten Accessoires für die Kleinen.

Für Zuhause empfehle ich, die Wasserbahnen auf Rasen oder in einem großzügigen Sandkasten aufzubauen, damit es für die Kinder gemütlicher wird. Es gibt ein Startbecken, in dem das Wasser startet und dann über weitere Becken in das Auffangbecken fließt. Schleusen zwischen den einzelnen Becken sind dabei unverzichtbar.

Da es sich – wie bei den meisten Zierbrunnen – meistens um ein geschlossenes System handelt, wird das Wasser aus dem Auffangbecken wieder zurück in das Startbecken gepumpt. Das kann elektronisch geschehen, aber ich persönlich finde, dass man den Kindern damit den Spaß nimmt. Lieber eine mechanische Pumpe dafür verwenden. Kinder haben damit einen enormen Spaß. Das kann man an jedem Spielplatz beobachten.

Als Material kommen häufig Holz, Metall oder Kunststoff zum Einsatz. Aber natürlich gehen auch andere Materialien.

Die Nutzbrunnen

Der Pflanz- oder Brunnentrog

Jeder hat schon einmal einen Granit-Pflanztrog gesehen. Heute sind sie Deko, früher hatten sie aber einen echten Nutzen, nämlich als Wasserbehälter für Pflanzen oder zum Gießen selbiger.

Vielen Pflanzen tut man keinen Gefallen, wenn man sie mit dem frischen, kalten Wasser aus der Leitung gießt. Am besten eignet sich abgestandenes Regenwasser. Das kann man auch über eine Rinne vom Dach im Trog sammeln. Die Größe des Troges wird von der Größe des Gartens und der benötigten Wassermenge bestimmt. Kaufen kann man sie in allen Formen und Größen.

Das verbreitetste Material ist wohl Granit. Das ist fast unzerstörbar, wetterbeständig und sieht immer hochwertig aus. Allerdings ist es weder günstig noch leicht – eine Sackkarre oder ein kräftiger Helfer beim Positionieren sind also hilfreich. Dafür ist der Trog dann, einmal in Position, für die Ewigkeit. Einen Pflanztrog aus Kunststoff würde ich persönlich nicht empfehlen. Das Material wird mit der Zeit von der Sonne regelrecht vernichtet und verliert dann auch Form und Farbe.

Klassisch sind Pflanztröge rund oder oval, aber auch rechteckige Tröge kommen in den letzten Jahren vermehrt zum Einsatz. Wieder gilt: was in den Garten passt, ist auch richtig.

Der Wandbrunnen

Ein Wandbrunnen gehört ebenfalls zu den Nutzbrunnen, weil man durch ihn leichter an das Wasser kommt, wenn es gebraucht wird – sei es zum Händewaschen, Trinken oder um verschiedene Behälter zu füllen oder auszuwaschen. Es gibt sie schon sehr lange. Früher dienten sie zum Auffüllen von Trögen und das Wasser dazu kam häufig direkt aus unterirdischen Quellen.

Wandbrunnen nehmen kaum Platz ein, sind praktisch und können sehr stilvoll sein. Wer will kann auch seinen Gartenschlauch daran anschließen.

Ein antiker Wandbrunnen aus Granit, Marmor oder Gusseisen passt in so gut wie jeden Garten, sei er noch so modern. Das liegt daran, dass Wandbrunnen i.d.R. nicht massiv sind und sich gut in die Umgebung einfügen lassen. Moderne Wandbrunnen sind eher aus Hochglanz-Stahl, Cortenstahl oder aus Kunststoff und können mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet werden. Das ist aber Geschmackssache. Ich persönlich mag die antiken Modelle lieber.

Der klassische Wasserbrunnen

Ein Wasserbrunnen ist grundsätzlich dafür gedacht, Grundwasser aus dem Boden nach oben zu fördern, um es dann für unterschiedliche Zwecke zu verwenden. Meistens müssen dafür Bohrungen durchgeführt werden, um an das Grundwasser zu gelangen. Während früher noch von Hand gepumpt wurde (oder ein Eimer an einer Kette hing), erledigt das heute eine elektronische Pumpe.

Wer selbst einen Wasserbrunnen bauen will, sollte sich vor Augen führen, dass das nicht von jetzt auf gleich erledigt ist. Je nach Lage des Grundstücks muss sehr tief gegraben werden, um überhaupt an Grundwasser zu kommen. Und weil fast niemand so viel Zeit oder Kraft hat, wird dafür meistens eine Firma beauftragt, die mit schwerem Gerät anrücken kann.

Weil Brunnen in Deutschland der Genehmigungspflicht unterliegen, muss man sich diese auch erst einmal vom zuständigen Amt einholen. Einfach drauf los zu graben ist eine schlechte Idee.

Wenn man den Weg aber gehen möchte, alles genehmigt bekommt und jemanden gefunden hat, der gräbt, ist man weitestgehend unabhängig von der öffentlichen Wasserversorgung. Das Wasser ist sauber und hat eine hervorragende Qualität (zumindest in den meisten Gegenden in Deutschland).

Ein Wasserbrunnen kann auf unterschiedlichen Weisen gebaut werden. Es werden drei große Wasserbrunnen-Typen unterschieden:

  • Schachtbrunnen
  • Bohrbrunnen
  • Rammbrunnen

Der Schachtbrunnen

Ein Schachtbrunnen wird großflächig ausgegraben und kann bis zu 10m tief gehen. Das ist der klassische Brunnen, den wir auch aus Märchen kennen. Das Wasser wird über Leitungen und Pumpen nach oben befördert (oder ganz klassisch mit einem Eimer an einer Kette).

Heutzutage wird dieser Brunnen in der modernen Welt kaum noch gebaut, weil der Bau immer mit sehr großem Aufwand verbunden ist. Der Selbstbau ist viel zu gefährlich. Deshalb kann der Bau nur von einer professionellen Firma oder eines Fachmanns vorgenommen werden.

Auch wenn er sehr dekorativ sein kann und durch seine große Sammelfläche einige Vorteile bietet hat er eine großen Nachteil:  für den Bau ist viel Material und Aufwand notwendig

Der Bohrbrunnen

Mit einem Bohrbrunnen kann Wasser aus sehr großen Tiefen geholt werden. Das Wasser ist qualitativ viel besser, weil es durch mehrere Schichten gefiltert wird. Auch ein Bohrbrunnen sollte durch einen Fachbetrieb gebaut werden. Das Bohren ist komplex und die verschiedenen Elemente, die man dafür benötigt, müssen aufeinander aufgebaut werden. Oft wird ein Bohrbrunnen dann verwendet, wenn das Grundwasser verschmutzt ist oder sehr tief unter der Oberfläche liegt.

Bohrbrunnen müssen jedoch nur mit schwerer Geräteausrüstung gebaut werden.

Der Rammbrunnen

Ein Rammbrunnen (auch Schlagbrunnen genannt) ist ein Metallrohr, welches in den Boden gerammt wird, um an das Grundwasser zu kommen. Häufig wird er mit einer Handpumpe ergänzt, mit dem dann das Wasser nach oben befördert wird. Die Maximaltiefe beträgt sieben Meter, damit ein Handpumpe noch funktioniert. Wenn man darauf verzichtet, darf man noch max. einen Meter tiefer gehen.

Der Bau eines Rammbrunnens ist relativ einfach und kann mit dem notwendigen Material und Werkzeug auch selbst bewerkstelligt werden. Aber auch hier daran denken: für gewöhnlich unterliegt der Rammbrunnen einer Genehmigungspflicht. Das unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland und sollte bei der zuständigen Gemeinde vorher erfragt werden.

Eine Einschränkung gibt es dabei: der Grundwasserspiegel darf nicht tiefer als 8 Meter sein

Gartenbrunnen selber bauen

Wie schon erwähnt, kann ein Gartenbrunnen auch selbst gebaut werden. Es gibt viele Anleitungen und Ideen im Netz. Drei Links möchte ich hier auflisten:

Gartenbrunnen säubern

Am besten macht man sich schon bei der Planung seines Gartenbrunnens Gedanken darüber, wie er gesäubert werden soll.  Wenn man das nämlich nicht bedenkt, ärgert man sich die kommenden Jahre nur umso mehr.

Auch wenn das Wasser ständig fließt, setzen sich mit der Zeit Moose und sonstige Ablagerungen an, die unter Umständen gar nicht gewünscht sind. Anders, als bei einem naturbelassenen Brunnen, sind diese Ablagerungen bei modernen, klaren Flächen nicht immer gewünscht. Für jedes Material gibt es Reinigungsprodukte, die nicht immer biologisch und abbaubar sind. Meine Empfehlung ist es, möglichst keine chemischen Reinigungsmittel einzusetzen. Diese schaden dem Garten nur. Lieber von Hand bürsten und schrubben.

Wasser sauber halten

Wasser, das ständig in Bewegung ist, verschmutzt langsamer. Der Nachhaltigkeit wegen sollte man es aber nicht ständig auswechseln, sondern weiter verwenden. Filter können hier eine gute Hilfe sein. Und selbst wenn man das Wasser in seinem Brunnen auswechseln möchte: gießen kann man doch damit bestimmt noch, oder etwa nicht?

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