Alles über die Gartenpflege


Blumengarten, Freizeitgarten, Gemüsegarten, Naschgarten / Donnerstag, November 29th, 2018

Ein Garten ist für viele ein Ort der Entspannung. Sei es, um die Beine nach Feierabend auf einer Liege hochlegen zu können, an einer eigenen Tiki-Bar ein Getränk zu sich zu nehmen oder um vielleicht mit den Kindern Fuß- oder Federball zu spielen. Und der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt: vom Schwimmteich zum Spielplatz für seine Kinder, von dicht bewachsenen Biotop bis zum Kräuter- und Gemüsegarten.

Aber wie so vieles im Leben ist auch ein schöner Garten mit Arbeit verbunden. Bäume und Sträucher müssen geschnitten, der Rasen gemäht, Unkraut entfernt werden. Nur mit der richtigen Pflege wird der Garten zu dem Paradies, das man sich als Hobbygärtner wünscht. Doch die Arbeit lohnt sich. Und wie man sie richtig angeht, möchte ich euch hier in diesem Artikel ein bisschen näher bringen.

Bei der Gartenpflege stehen vor allem folgende Tätigkeiten an:

  • Pflege der Blumen
  • Pflege der Gemüsebeete
  • Rasenpflege
  • Pflege von Bäume, Sträuche, Hecken
  • Pflege von Gartenmöbel
  • Pflege der Gartengeräte
  • Gartenpflege im Winter

Gartenpflege bei Blumen

Gartenblumen verwandeln nicht nur deinen Garten eine kleine Wohlfühloase, sie ziehen Bienen und Insekten an die für die Bestäubung sehr wichtig sind. Doch, einfach ist es mit Blumen nicht, und wenn es mal schiefgeht dann kann viel Geld verschwendet werden.

Blumen sind schön anzusehen und fallen den meisten Personen als erstes ein, wenn es darum geht, was im Garten gepflanzt und wie er gepflegt wird. Blumen sind nicht immer pflegeleicht und können viel Aufmerksamkeit beanspruchen.  

Bei Blumen musst du gleich am Anfang einige Punkte klären um im nachinein keine Überraschunge zu haben. Zunächst stellt sich die Frage natürlich: welche Blumen mag ich und möchte in meinem Garten habe. Dann musst du erfahren welche Blumen in welcher Periode blühen und wo und wie du sie pflanzen musst.

Denn manche Blumen brauchen viel Wasser, andere könnte man auch in die Wüste einsetzen. Wiederum bevorzugen andere Schatten, andere die pralle Sonne. Es gibt Blumen die draußen überwintern können (sind also “winterhart”), andere sterben beim ersten Frost ab und müssen eventuell in Kübel gepflanzt und im Winter geschützt werden.

Daher ist es wichtig genau zu wissen, welche Blumen du tatsächlich in deinem Garten, auf der Terrasse oder Balkon haben möchtest. Das hängt natürlich auch mit den Gegebenheiten bei dir Zuhause zusammen.

Hier einige Pflegemaßnahmen die du bei Blumen vornehmen kannst.

Gießen

Blumen brauchen unterschiedliche Mengen an Wasser. Dieses solltest du herausfinden und dir eventuell einen Plan machen welche Blumen wann und wieviel brauchen. Du kannst sie eventuell auch in Gruppen aufstellen (zum Beispiel solche die viel brauchen, und solchen die wenig brauchen). Manche Blumen wie immergrün Blumen brauchen auch Winter Wasser. Einen ausführlicher Artikel zum Gießen im Winter findest du hier.

Düngen

Ich kann dir einen wichtigen Rat geben: verwende keine chemischen Dünger. Diese sind für den Garten nicht gut. Über den Boden bekommst du sie auch im Gemüse, und das willst du ja nicht essen. Selbst bei Zierblumen die im Kübel wachsen gelangen diese über die Ablauflöcher irgendwann im Boden. Gleichzeitig unterstützt du industrie für chemische Düngemittel.

Biologische Dünger sind wirklich nicht viel teurer und über das Jahr betrachtet ist das kein großer unterschied. Ich habe ganz gute Erfahrungen mit reinem Kompost gemacht. Grundsätzlich bei Pflanzen setze ich im Herbst eine Schicht Kompost über die Beete oder in den Kübel und das reicht. Den Kompost mache ich selber oder kaufe ihn in der Kompostieranlage ein. Wichtig ist dass diese aus biologischen Gartenabfälle erzeugt wurde und es kein Torf zu Einsatz kommt.

Schädlinge weghalten

Wer Blumen hat der kennt auch seine Schädlinge. Diese kleinen Biester, sehen nicht nur schrecklich aus, sie zerren auch an der Pflanze und lassen sie nicht richtig wachsen. Aber sie nehmen eine wichtige Rolle in der natur ein, wie zum Beispiel als Nahrung für Käfer und andere Kleintiere. Eine Vernichtung vor allem mit chemischen Mitteln ist nicht zu empfehlen. Viel mehr helfen häusliche Methoden wie Brennessellsud oder Seifenlauge. Für die letztere, auch als Pril-Wassel bekannt, solltest du biologisch abbaubare Waschmittel nehmen.

Pflege der Gemüsebeete

Kompost ist Mulch und ernährt den Boden

Von Charles Downing habe ich gelernt, dass man Gemüsebeete nicht unbedingt umgraben muss. Weder wegen Unkraut, noch wegen Sauerstoff für die Pflanzen. Und Pferdemist oder Kompost müssen auch nicht eingegraben werden. Eigentlich reicht es, wenn man einmal pro Jahr eine 5 cm hohe Schicht Kompost auf das Beet streut. Der hält nicht nur den Boden feucht, sondern spart auch viel Wasser.

Gleichzeitig ist er auch Mulch, der das Unkraut nicht wachsen lässt. Diese 5 cm sind Nahrung für den Boden für ein ganzes Jahr. Würmer und Mikroorganismen kommen an die Oberfläche, ernähren sich aus diesem Kompost und zersetzen ihn. Nebenbei macht diese dunkle, fast schwarze Schicht auch optisch einen guten Eindruck und vermittelt einem Beobachter direkt den Eindruck von perfekter Gartenerde.

Warum aber die Gemüsebeete nicht umgraben?

Alles über die Gartenpflege
Kompost ist dein bester Freund im Garten

Mit dem Umgraben verhält es sich wie mit einer offenen Wunde, nur eben für den Boden. Sobald Mutter Natur versucht, diese Wunde zu schließen (etwa mit einer Pflanze), reißen wir sie auch schon wieder heraus. Tiere aus dem Boden kommen normalerweise an die Oberfläche, um sich zu ernähren, denn hier gibt es immer abgestorbene Pflanzen, Wurzeln, gefallenes Obst etc. Das kann von den Tieren aufgenommen und zersetzt werden.

Dadurch, dass diese Tiere immer wieder nach oben kommen, bilden sich kleine Röhrchen in der Erde, die zur Belüftung dienen. Ein ausgeklügeltes System von unserer Erde, nicht wahr? Doch immer, wenn wir umgraben, zerstöre wir dieses kleine Ökosystem. Zudem werden schlafende Unkraut-Keime an die Oberfläche geholt. Hier wachsen sie dann schneller. Das Ergebnis: mehr Unkraut.

Was macht also Charles Downing? Er gräbt seine Beete seit 40 Jahren nicht mehr um sondern fügt nur noch oben genannte 5 cm Kompost über seine Beete. Wenn man das über mehrere Jahre so macht, bekommt man einen sehr guten, weichen und luftigen Boden, in dem Pflanzen besser wachsen als in einem klassischen Beet. Bedeutet im Klartext: weniger Arbeit für mehr Ertrag. Das bisschen Unkraut, was dann noch wächst, kann man ganz leicht mit der Hand wegzupfen.

Abgestorbene Pflanzen nicht herausreißen

Sind Pflanzen im Herbst mit ihrem Leben am Ende und die Früchte abgetragen, sollte man die Pflanzen nicht einfach abreißen. Dadurch entsteht nur wieder eine Wunde im Boden, die geschlossen werden muss. Lieber den Stiel an der Basis abschneiden. Die vielen kleinen Wurzeln sind ebenfalls Nährstoffe für den Boden und werden mit der Zeit aufgefressen.

TIPP: ein Kubickmeter biologischer Kompost aus Gartenabfälle kostet in der Kompostieranlage in deiner Nähe  ca. 12-18€.

Gartenpflege bei Rasen

Eine Garten ohne Rasen ist vermutlich kein richtiger Garten. Der Rasen ist nicht nur optisch wichtig, sondern auch ein Natur-Teppich und Heim vieler kleinen Tiere. Aber er benötigt auch viel Aufmerksamkeit und Pflege. Je größer die Fläche desto mehr Aufwand.

Rasen mähen

Zwischen Frühjahr und Herbst gehört das Rasenmähen zweifellos zu den Tätigkeiten, die nicht immer Spaß machen. Aber diese Arbeit ist sehr wichtig, denn wer seinen Rasen regelmäßig mäht und das Bisschen, was gemäht wird, auch immer gleich als Dünger für den Rasen liegen lässt, bekommt man einen wunderschönen, gesunden Rasen.

Rasen gießen

Vor an heißen Monaten muss der Rasen gut gegossen werden. Ob mit dem Gartenschlauch, der Gießkanne, Rasensprinkler, Versenkregner ist eigentlich dir überlassen. Das hängt auch von den Gegebenheiten und von der Fläche ab.

Da ich im Garten viel Gemüse anbaue, halte ich meine Rasenfläche relativ klein. Natürlich ist ein Rasen wichtig, insbesondere wenn man Kinder hat, aber es gibt auch viele anderen Elemente im Garten die Sinn und Spass machen. Zum Beispiel: gesundes Gemüse, ein großzügiger Spielkasten der auch als Verlängerunge zu meiner Cocktailbar als Strandbar genutzt werden kann, eine schöne Terrasse, Obstbäume, Spielplatz, und vieles mehr.

Den Rasen lasse ich sofern es geht von von meinen Kindern mit dem Gartenschlauch “gießen”. Sie haben einen großen Spaß damit, vor allem wenn auch weitere Nachbarskindern dabei sind. Wichtig ist dass keine große Pfützen entstehen die nicht abfließen können. Das ist für den Rasen nicht gut.

Rasen düngen

Der Rasen muss, wie die meisten Pflanzen auch gedüngt werden. Er braucht auch Nährstoffe um satt und grün zu wachen. Ein regelmäßiges düngen ist notwendig, das bedeutet aber nicht dass dieses alle vier Wochen erfolgen muss. Im Gegenteil: zwei mal im Jahr reicht völlig aus. Im Frühling und im Spätsommer/Herbst.

Als Dünger solltest du hier auch möglichst biologisch bevorzugen. Wenn du regelmäßig mähst, dann kannst du den Rasenschnitt einfach liegen lassen. Zu viel Rasenschnitt verhindert die Durchlüftung, lässt Schimmel wachsen und beherbergt eventuell Schnecken.

Ein bis zweimal im Jahr kannst du Brennesseljauche machen und sie in der Gießkanne mit Wasser verdünne und auf dem Rasen gießen. Für den Rasen ist es wie Weihnachten. Brennessel Jauche stinkt fürchterlich wenn man sie ansetzt und vor allem wenn sie verteilt wird. Um dich und deine Nachbarn von unangenehme Gerüche zu schonen, gibt es Geruchsneutralisierer die sehr gut funktionieren. Du bekommst den Geruch zwar nicht komplett weg, hält aber nicht lange an. Diesen biologischen Geruchentferner von BioTaurus setze ich nicht nur für Jauche sondern auch für meine Kompost ein. Er funktioniert gut.

Trockenen Rasen retten

Bei starker Sonne im Sommer wird der Rasen manchmal komplett braun und sieht aus wie ein brauner Teppich. Er scheint einzugehen nicht zu überleben. Doch das verbrannte Gras sieht meistens schlimmer aus, als es in Wirklichkeit ist. Die Wurzeln sind ja noch völlig in Ordnung und ist eigentlich nur eine Schutzmaßnahme um komplett nicht vertrocknen.

Der einzige Trick: viel gießen. Ruhig mal 1-2 Gießkannen pro Quadratmeter täglich.

Zusätzlich kann der Rasen auch vertikutiert werden. Ein spezielles Gerät, ein Vertikutierer, ritzt die Oberfläche der Erde und entfernt Unkraut und Moos. Das lockert der Boden und hilft dem Rasen sich da besser durchzusetzen. Sollten dabei kahle Stellen entstehen, muss hier neuer Rasen gesät werden.

Rasen nach dem Winter aufpeppen

Der Winter geht nicht gerade sanft mit dem Rasen um. Auch wenn man denken sollte dass im Winter keine grüner Rasen wächst, er tut es. Der schwere Schnee lastet dann Wochen oder monate lang drauf und drückt ihn zusammen. Wenn der Frühling kommt dann sieht der Rasen etwas mitgenommen aus und könnte eine Kur gebrauchen.

Viel muss nicht gemacht werden weil der Rasen auch von alleine zurecht kommt, aber wer jetzt den Start richtig setzt, der hat das ganze Jahr einen gesunden schönen Rasen. Ich reinige ihn von Ästen, Laub und sonstiges was im Herbst nicht komplett geschafft habe. So kann er gut trocknen und wieder luftiger werden. Dann fange ich mit dem Mähen an. Die ersten Rasenreste lasse ich allerdings nicht auf den Rasen, die wandern im Kompost.

Im April kann er dann gedüngt werden. Rasen kann und sollte auch gekalkt werden wenn der Boden nicht basisch ist. Kalk verhindert das Wachsen von Moos. Es gibt drei zutaten im Dünger die für den Rasen wichtig sind:

  • Stickstoff ist wichtig für das Wachstum und Farbe
  • Phosphor stärkt die Wurzeln, und
  • Kalium macht ihn für Krankheiten, Trockenheit und Kälte belastbarer

Obstbäume, Hecken und Sträuche  schneiden

Viele Pflanzen nutzen den Winter, um eine Pause einzulegen. Das heißt für uns Gartenfreunde im Spätsommer und Herbst einiges an Arbeit. Dazu gehört unter anderem der Rückschnitt von Hecken und Sträuchern, aber auch von Bäumen. Damit im Frühjahr die Pflanzen wieder neu austreiben können, ist eine Rückschnitt wichtig.  

Ein scharfes Werkzeug ist für das Schneiden sehr wichtig, denn stumpfe Scheren quetschen das Holz eher, als dass sie es schneiden. Das führt zu Verletzungen in denen sich die Bakterien einnisten können. Außerdem spart es ganz nebenbei auch Kraft. Ebenfalls sollten frostige Tage für das Schneiden vermieden werden da die Äste splittern könnten.

Bei Beerensträuchern ist es ratsam, alte Triebe zu entfernen. Hier sollte man darauf achten dass bei den meisten die Jungen Triebe erst im zweiten Jahr treiben. Diese sollte man stehen lassen. Einige hingegen tragen sogar im ersten Jahr. Am besten immer individuell betrachten.

Viele Pflanzen werden im Herbst oder im Frühling geschnitten. Also am Anfang oder Ende der Ruhephase. Apfel- oder Kirschbäume sollte man erst im Frühjahr schneiden (Februar/März). Danach können sie besser und stärker wieder austreiben. Aber manche Sträucher, die zum Beispiel im Frühling blühen, sollten auch nach der Blütezeit geschnitten werden.

Pflege der Terrasse und Gartenmöbel

Wer Gartenmöbel wie Liegen, Stühle oder Tische hat, wird merken, dass diese im Frühjahr auch nicht mehr den optischen Glanz des vergangenen Jahres versprühen. Ob nun einfaches Abwischen genügt oder man doch aufwändig Ölen muss, hängt vom persönlichen Empfinden genauso ab wie von der Beschaffenheit der Möbel.

Wer sich Arbeit sparen möchte der stellt seine Gartenmöbel auch den Winter über an einem trockenen und geschützten Ort lagern (etwa in einer Gartenhütte oder einem Keller oder einer Garage). Dann reicht es manchmal schon, einmal mit dem Wasserschlauch darüber zu spritzen, um den Staub abzuwaschen.

Gartenmöbel aus Kunststoff sind pflegeleicht

Gartenmöbel müssen nicht unbedingt nach Kunststoff aussehen. Wer einen Rattan Look möchte kauft sich Gartenmöbel aus Kunststoffgeflecht ist. Dieses ist fast vollkommen witterungsbeständig. Die Fasern trocknen bei Nässe sehr schnell und lassen den Dreck nicht so einwirken. Auch hohe Temperaturen verkraften diese Möbel besser. Doch so wie jedes Kunststoff kann dauerhafte UV-Strahlung aber trotzdem ein Problem werden. Dieses sollte verhindert werden ansonsten bleichen sie aus und werden spröde.

Kunststoff-Gartenmöbel neigen häufig zu Verfärbungen, sei es durch Regenwasser und Blütenstaub oder durch die Sonneneinstrahlung. Wenn die Möbel auf einer überdachten Terrasse ihren Platz haben, dann sind sie relativ gut geschützt. Ansonsten solltest du am besten abdecken oder im Schatten stellen.

Gartenmöbel aus Alu werden immer beliebter

Aluminium ist ebenfalls sehr pflegeleicht und rostet nicht. Somit muss es nicht unbedingt lackiert oder behandelt sein. Es lässt sich einfach mit Wasser abwaschen, und wenn das nicht reicht, kann man etwas Spülmittel zusetzen.

Gartenmöbel aus Holz brauchen mehr Pflege

Wer Gartenmöbel aus Naturholz mag, muss leider auch mehr Aufwand für die Pflege einplanen. Ihre Pflege ist nämlich anspruchsvoller. Holzmöbel müssen mehrmals im Jahr gründlich geölt werden um sie vor den äußeren Witterungseinflüssen gut schützen zu können. Hartholzöle oder Spezialöle gibt es für jede Holzart.

Die Möbel müssen vor dem Ölen gründlich mit der Bürste gereinigt werden. Wasser und Seife (Neutralseife) reichen völlig aus. Vor dem Einlagern für den Winter darf ruhig noch mal eine Schicht Öl drauf.

Holz hat auch unterschiedliche Eigenschaften. So sind heimische Weichhölzer wie Buche, Fichte oder Kiefer benötigen eine intensivere Pflege um witterungsbeständiger zu werden. Eukalyptus, Teak, oder Zeder hingegen sind widerstandsfähiger weil sie bereits schon eigene ätherische Öle beinhalten die zusätzlich schützen.

Holzmöbel die schon älter haben und optisch nicht mehr so schön sind können erst abgeschliffen werden bevor sie behandelt werden.

Gartenmöbel aus Metall entrosten und lackieren

Metall, Eisen rostet und zerfällt wenn er nicht behandelt wird. Selbst wenn er lackiert ist kann durch kleine Kratzer und Löcher unter dem Lack richtig rosten. Da Gartenmöbel auch Nutzsachen sind, werden sie gerne mal auch angestoßen oder umgeschmissen. Da ist die gefahr von Rost groß.

Deshalb sollten sie nach dem einfachen Abwaschen mit warmem Wasser auf Lack- und Rostschäden untersucht werden. Diese müssen unbedingt beseitigt werden. Abschleifen und Nachlackieren ist notwendig, weil sich sonst diese Stellen ausbreiten werden.

Zum Abschleifen kannst du dann Schleifpapier oder eine Drahtbürste verwenden. Anschließend mit einem Metall-Schutzlack behandeln und wenn du unbedingt möchtest auch grundieren. Dieses ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.

Polster und Textilien pflegen

Die meisten Polster die speziell für den Garten gefertigt sind, macht ein kurzer Regenschauer nichts aus. Meistens sind sie wasserabweisend oder trocknen schnell. Trotzdem sollten sie nicht dauerhaft draußen liegen da eine permanente Feuchtigkeit nicht gut tun. Selbst Nebel ist nicht gut.

Im schlimmsten Fall bildet sich Schimmel oder unschöne Wasserflecken. Diese bekommst du dann nur noch mit gründlichem Waschen (zum Beispiel in der Waschmaschine) raus. Diese Wäsche aber ist für ihre Beständigkeit nicht gut.

Gartengeräte für den Winter vorbereiten

Der Spätherbst endet, die Bäume und Hecken sind geschnitten, der Rasen das letzte Mal gemäht – und jetzt? Ich ertappe mich selbst hin und wieder dabei, wie ich meine Gartengeräte in den Schuppen bzw. die Garage stelle und dann die Füße hochlege.

Dabei ist es so wichtig, auch die Geräte winterfest zu machen. Gartenscheren und Rechen müssen ebenso von Pflanzenresten gereinigt werden wie der Rasenmäher oder die Schubkarre. Du stellst ja auch nicht dein Motorrad nach der letzten Tour einfach so in die Garage, ohne nicht zumindest den gröbsten Schmutz zu entfernen, oder?

Verunreinigungen setzen sich über den Winter fest und sind im Frühling dann schwerer zu entfernen. Jetzt, wenn sie noch einigermaßen frisch drauf sind, können sie einfach mit dem Wasserschlauch entfernt werden.

Außerdem ist es wichtig, alles frostfrei, trocken und kühl zu lagern. Auch das Schärfen von Klingen und das Einölen der Gartengeräte vermindert die Rostbildung. Wenn sich dennoch etwas Rost bilden, so ist dieser meist nur oberflächlich und lässt sich mit Stahlwolle einfach abreiben.

Gartenpflege wenn es draußen kalt ist

Im Herbst solltest du die Büsche und einen Teil der Bäume verschneiden, die Beete mulchen und die Pflanzen wetterfest einpacken. Das Gewächshaus kannst du schon für das Frühjahr vorbereiten. Alle nicht winterharten Pflanzen sollten in ein frostfreies Winterquartier ziehen.

Bevor der erste Schnee kommt, kannst du noch eine Menge machen. Häufig findest du auf dem Boden noch alte, matschige Früchte (oder solche, die aussehen, als wären sie schon mumifiziert). Diese solltest du alle zusammensuchen und entsorgen weil sie oft Schädlinge verbergen.

Wichtig ist es auch, altes Laub zusammen zu rechen und wegzubringen um das Gras vor dem Ersticken zu schonen. Für den Igel im Garten kannst du in einem Eck Laub und Äste zu einem kleinen Berg anhäufen. Am besten an einer geschützten Stelle damit sich dieser wohl und geschützt fühlt.

Hohe Gräser (etwa Pampasgras) kannst du im Herbst zusammenbinden. Das schützt vor Frostschäden. Kübelpflanzen müssen zum überwintern geschützt gestellt werden, und winterharte Kübelpflanzen mit Styropor oder mit Noppenfolie isolieren um zu verhindern dass die Wurzel und der Kübel einfrieren und kaputtgehen kann.

Wenn du zum Thema Gartenpflege im Winter mehr erfahren möchte kann gerne meinen Artikel: “Den Garten im Winter nutzen – 10 Tipps” lesen. Hier gehe ich auf das Thema Gartenpflege aber auch was alles im Garten im Winter gemacht werden kann um auch in dieser Jahreszeit Spaß zu haben.

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